
Schülerinnen und Schüler der Mannheimer Hans-Christian-Andersen-Schule spielen Parlament
Pressemitteilungen

Schülerinnen und Schüler der Mannheimer Hans-Christian-Andersen-Schule spielen Parlament
Im Plenarsaal des Stuttgarter Landtags standen Neuwahlen an. Die Abgeordneten der vier Parteien wählten aus ihren Reihen Lisa-Marie zur neuen Landtagspräsidentin. Sie leitete anschließend die Wahl des Ministerpräsidenten des Landes. Zum ersten Mal in der Geschichte ging daraus eine Frau hervor und dann auch noch eine mit Migrationshintergrund. Ein Märchen? Ja und nein.
Auf Einladung des Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Frank Mentrup (SPD) waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 der Hans-Christian-Andersen-Schule zusammen mit Rektorin Cordula Rößler und einigen Eltern nach Stuttgart gekommen, um zu erfahren, wie Politik funktioniert. Bei einem Rollenspiel lernten sie rasch die Regeln des parlamentarischen Betriebes kennen. Als die Landtagspräsidentin die Fraktionsvorsitzenden um Vorschläge für die Wahl des Ministerpräsidenten bat, begriffen die Schülerinnen und Schüler sehr schnell, dass sie Koalitionen zu bilden und Gespräche mit den anderen Parteien zu führen hatten, um ihre Kandidaten mehrheitsfähig zu machen. Nach Nennung der Kandidaten wurde beschlossen, die Wahl ausnahmsweise öffentlich durchzuführen. Mit knapper Mehrheit setzte sich die Kandidatin der CDU, Aylin, durch. Sie nahm sogleich Platz auf dem Ministerpräsidentensessel im Plenarsaal.
Am Ende des „Plenartags“ stand dann Dr. Mentrup den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Wie das Leben als Politiker so sei, wie seine Arbeitswoche aussähe und welche Aufgaben er als Bildungspolitiker wahrzunehmen habe, wollten die Jungen und Mädchen von der Schönau wissen. Zum Dank für die Einladung überreichten die Kinder dem Abgeordneten schließlich einen selbst gebastelten ICE. Denn viele von ihnen fuhren das erste Mal mit einem solch schnellen Zug. Dr. Mentrup selbst war voll des Lobes für das Engagement der Kinder. „Es war klasse, mit wie viel Eifer die Kinder dabei waren, wie schnell sie die Spielregeln der Demokratie begriffen, wie wissbegierig und auch wie unbefangen sie an die Sache herangingen. Da zeigte es sich ganz deutlich, dass man mit politischer Bildung und Demokratievermittlung ganz früh anfangen kann.“
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